Rundbrief vom 10.3.2019

Ostermarsch 2019

Die Planungen für den Ostermarsch am 22. April in Nürnberg sind weitgehend abgeschlossen.

Bei der Abschlusskundgebung um 15.00 Uhr vor der Lorenzkirche wird Dr. Helmut Lohrer, IPPNW und ICAN die Hauptrede halten. Herr Lohrer nahm an den Feierlichkeiten der Friedensnobelpreisverleihung an ICAN in Stockholm teil. Wegen des Redebeitrags vom Friedensforum sind wir noch im Gespräch. Außerdem ist aus aktuellem Anlass ein Grußwort der ` BI Etz langts` geplant. Den kulturellen Rahmen gestaltet die Sängerin LIA.

Zeitungsanzeige

Eine gute Tradition und wichtiger Mobilisierungsfaktor für unseren Ostermarsch ist die Anzeige in den „NN“ und in der „NZ“. Damit dies auch 2019 eine ansehnliche Größe wird und bezahlt werden kann, benötigen wir viele UnterstützerInnen. Helfen Sie bitte mit! Der Vordruck ist hier.

Dazu zwei Anmerkungen:

  1. Da manche Menschen zwar für die Zeitungsanzeige spenden, aber nicht namentlich genannt werden wollen, benötigen wir per Post oder per mail die Einverständniserklärung zur namentlichen Nennung.
  2. Immer wieder werden wir gefragt, warum das Konto nicht auf Nürnberger Friedensforum läuft. Dafür müsste wir ein eingetragener Verein sein. Was wir bisher wegen der damit verbundenen bürokratischen Arbeit unterlassen haben.

Gescheitert?

Nach dem Treffen der beiden höchsten Repräsentanten der USA und Nordkoreas in Hanoi wurde oft ein „Scheitern“ festgestellt. Wirklich? Der große Durchbruch ist nicht gelungen, das stimmt. Nur war das aufgrund der langen „Eiszeit“ zwischen beiden Staaten zu erwarten? Der Dialog ist nicht abgerissen und beide Seiten senden Zeichen vertrauensbildender Maßnahmen: Nordkorea lässt seine Atomrüstung ruhen und die USA machen statt des üblichen Großmanövers vor Nordkorea eine Stabsübung. Das ist doch sehr viel. Man stelle sich vor, zwischen NATO und Russland würde es neue vertrauensbildende Maßnahmen statt der aktuellen Politik geben.

Der Bundesregierung zur Nachahmung empfohlen

Der tschechische Präsident Milos Zeman hat sich gegen eine Stationierung von US-Raketen in seinem Land ausgesprochen. (Vgl.: junge welt, 23.02.19; S.2)

Das macht Mut!

Laut einer von „FOCUS“ in Auftrag gegebenen Umfrage, woran denn in wirtschaftlich schwächeren Zeiten gespart werden solle, antworteten 38%: Bei den Verteidigungsausgaben (vgl.: „NN“, 07.02.19, S. 2). So viel wie in keinem anderen Bereich bei dieser offenen Fragestellung. 

Nächstes Treffen

Wir laden recht herzlich ein zum nächsten Treffen des Nürnberger Friedensforums

am Montag, den 06. Mai 2019, um 19.00 Uhr ins NBH Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6.

Mit friedlichen Grüßen

Anna Beltinger                             Michael Kaeser                                  Ewald Ziegler