Rundbrief vom 12.3.2018

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Ostermarsch 2018

Die Planungen für den Ostermarsch am 02. April in Nürnberg sind weitgehend abgeschlossen.

Bei der Abschlusskundgebung um 15.00 Uhr vor der Lorenzkirche wird Anne Rieger vom Bundesausschuss Friedensratschlag die Hauptrede halten. Den Beitrag für das Friedensforum hat Vikar Simon Wiesgickl übernommen. Hansjörg Meyer berichtet von der Arbeit der BI Etz langts. Den kulturellen Rahmen gestaltet die Regensburger Band „die staaden Ruam“. Ein Flugblatt mit den Daten der Region liegt bei. In Nürnberg können Flugblätter in folgenden Büros abgeholt werden: Bündnis 90/Die Grünen, Kaiserstr. 17 oder Die Linke, Äußere Cramer-Klett-Str. 11-13. Sollte das nicht möglich sein, dann bitte bei Ewald Ziegler, 0911 – 418373 melden.

Zeitungsanzeige

Eine gute Tradition und wichtiger Mobilisierungsfaktor für unseren Ostermarsch ist die Anzeige in den „NN“ und in der „NZ“. Damit dies auch 2018 eine ansehnliche Größe wird und bezahlt werden kann, benötigen wir noch UnterstützerInnen. Helfen Sie bitte mit! Ein Vordruck liegt bei.

Dazu zwei Anmerkungen:

  1. Da manche Menschen zwar für die Zeitungsanzeige spenden, aber nicht namentlich genannt werden wollen, benötigen wir per Post oder per mail die Einverständniserklärung zur namentlichen Nennung.
  2. Immer wieder werden wir gefragt, warum das Konto nicht auf Nürnberger Friedensforum läuft. Dafür müsste wir ein eingetragener Verein sein. Was wir bisher wegen der damit verbundenen bürokratischen Arbeit unterlassen haben.

Syrien – kein Ende des Leids in Sicht

Der Krieg und damit das Leid in Syrien gehen weiter. Das NATO Mitglied Türkei setzt in der mehrheitlich von KurdInnen bewohnten Region Afrin seine Angriffe fort. In vielen Presseberichten  der letzten Wochen werden aber fast ausschließlich die Opfer in Ostghuta beklagt. So einseitig sind wir nicht. Wir beklagen genauso die Opfer der israelischen Angriffe in Syrien, der dschihadistischen Angriffe von Ostghuta auf Damaskus, der US- Angriffe auf regierungstreue Milizen und und und. Wer Opfer dieses Krieges nicht einseitig für sein politisches Süppchen instrumentalisiert, muss alle Opfer benennen und für ein Ende des Krieges eintreten. Dazu gehört auch die militärische Einmischung beenden. Und  nicht zuletzt folgender Punkt: Dazu Harald Kujat, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, am 03. August 2016 im Deutschlandfunk.  „Ich finde es nicht logisch, dass wir auf der einen Seite (…) uns mit den Angriffen in Europa, in Deutschland und in Frankreich mit den Terroristen auseinandersetzen müssen und gleichzeitig für sie Partei ergreifen, wenn sie in Syrien kämpfen.“

Für eine neue Entspannungspolitik statt eines neuen Wettrüstens

NATO Truppen an der russischen Grenze und Verlegung russischer Truppen an ihre Westgrenze. Dazu ein Raketenabwehrsystem in Polen und Rumänien. Angeblich gegen iranische Raketenangriffe installiert. Die besondere Gefahr besteht dabei im Folgenden: Es signalisiert – wie einst die Pershing II – , dass man Russland die Fähigkeit für einen Zweitschlag nehmen will. Nun sind wir gewiss keine Fans der Abschreckungslogik. Nur diese Logik kann nur durch Abrüstung und vertrauensbildende Maßnahmen friedlich überwunden werden. Der Drang nach Überlegenheit ist hier das Spiel mit der Existenz der Menschheit. Russland hat nun betont, Raketen entwickelt zu haben, die dieses Raketenabwehrsystem überwinden. Dies alles ist eine Neuauflage des Wettrüstens aus den Zeiten des Kalten Krieges. Werden wir aktiv, damit das durch eine Politik der Entspannung und Zusammenarbeit abgelöst wird.

Mehr Bundeswehrsoldaten ins Ausland

Die neue Groko ist noch nicht im Amt und schon wird geplant die Zahl der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, Irak und Mali zu erhöhen. Welch ein Signal! Laut dpa wurde die Aufstockung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan schon vor der Urabstimmung in der SPD zwischen Merkel und Gabriel vereinbart. Dabei ist doch angeblich die Situation in Afghanistan so sicher, wenn es darum geht Flüchtlinge nach dorthin abzuschieben. Und im Irak will die Bundesregierung künftig sowohl die kurdischen Peschmerga als auch die irakische Armee ausbilden. Da dürfte dann auch klar sein mit welchen Waffen. Und für das alles braucht man natürlich Geld, mehr Geld als bisher.

Unsere Antwort: Abrüsten statt aufrüsten. Unterschreiben Sie diesen Aufruf unter:

www.abruesten.jetzt . Den Zusammenhang von Rüstung und fehlendem Geld bei Bildung und Sozialem ist gut auf Schaubildern dargestellt, die unter folgender Adresse zugänglich sind.

http://www.frieden-und-zukunft.de/userfiles/pdf/2018/Folien_Ruestungsausgaben.pdf

Etwas Positives …

.. zum Schluss. Auf der koreanischen Halbinsel ist aktuell Entspannung angesagt. Selbst ein Spitzentreffen zwischen den USA und Nordkorea ist im Gespräch. Das freut uns. Denn auch hier gilt: Lieber tausendmal reden als einmal schießen!

Nächstes Treffen

Wir laden recht herzlich ein zum nächsten Treffen des Nürnberger Friedensforums

am Montag, den 23. 04. 2018,

um 19.00 Uhr, Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6.

TO Vorschlag:

  1. Aktuelle Politik
  2. Auswertung Ostermarsch
  3. Weiter Aktivitäten wie 1. Mai
  4. Verschiedenes

Mit friedlichen Grüßen

Anna Beltinger                                Michael Kaeser                                     Ewald Ziegler

Veranstaltungshinweis:

23.03.: 17.00., Das Friedensmuseum feiert seinen 20. Geburtstag mit der Eröffnung einer neuen

Ausstellung; Kaulbachstr. 2, Nbg. Näheres: www.friedensmuseum.odn/de