Home / Artikel / Rüstung und Kriege und Rassismus!

Rüstung und Kriege und Rassismus!

Folgenden Text haben wir als DIN A5 Flugblatt beim 3. Antirassistischem Straßenfest am 17. Juni auf dem Aufseßplatz verteilt:

Rüstung und Kriege und Rassismus!

  1. Damit die Menschen eher bereit sind Aufrüstung und Kriege zu akzeptieren, werden Bedrohungsängste geschürt sowie Feindbilder verbreitet. Das militärische Eingreifen wird dann als Lösung angeboten. In einem solchen Klima der Abgrenzung, der Angst und der Feindschaft nach außen können Rassismus und Nationalismus schlecht bekämpft werden. Im Gegenteil: Sie gedeihen in einem solchen Klima.
  2. Das Geld, welches für Rüstung und Krieg verpulvert wird, fehlt bei uns vor allem im sozialen Bereich und in der Bildungsarbeit. Auf diese Missstände wird auch von Reaktionären und Faschisten lautstark hingewiesen. Sie benennen aber keinesfalls die Rüstungsausgaben als Ursache, sondern präsentieren alle möglichen Sündenböcke. Aktuell besonders Flüchtlinge und Asylbewerber.
  3. Und nicht zuletzt zeigen alle Kriegseinsätze der Bundeswehr, dass sie nicht nur keines der vorgegebenen Ziele erreicht haben, sondern den Ländern Leid und Zerstörung brachten und unzählige Menschen zur Flucht zwangen. Von denen aber nur ein kleiner Teil Europa erreicht.

Auch aus diesen Gründen fordert das Nürnberger Friedensforum von der Bundesregierung:

  • Abzug aller Bundeswehrsoldaten aus den Auslandseinsätzen.
  • Abrüsten statt aufrüsten! Rüstungsetat kürzen. Kein Werben fürs Sterben.
  • Keine Atomwaffen in Deutschland.
  • Stopp aller Rüstungsexporte aus Deutschland und Umstellung der Rüstungsindustrie auf zivile Güter.
  • Keine Kumpanei mit der türkischen Regierung. Solidarität mit den in der Türkei Verfolgten.
  • Humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in Krisenregionen, statt Sanktionen gegen die Bevölkerung.
  • Achtung des Völkerrechts und des Grundgesetzes. Verhandlungen statt Wettrüsten und Aggression.

 

Top