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Antikriegstag 2016

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DGB Friedensforum

Abrüsten und verhandeln statt weiterer Kriege

Informationen, Gespräche, Moritat und Mitmachaktion

am 1. September 2016

von 15 – 18 Uhr

Lorenzkirche, Nürnberg

Antikriegstag

Am 1. September vor 77 Jahren begann mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen der 2. Weltkrieg. Ergebnis waren unvorstellbare Zerstörungen, ungeheures Leid und über 50 Millionen Kriegstote.

Auch heute gilt: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben und immer mehr sind zur Flucht gezwungen. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert –andere schlagen aus Kriegen Profit oder setzen ihre Machtinteressen durch.

Die Ukraine ist dafür ein aktuelles Beispiel in Europa. Trotz eines Waffenstillstandes dauert der Krieg an und die Spirale der Konfrontation dreht sich weiter.

Den gescheiterten Militärputsch in der Türkei nimmt Präsident Erdogan zum Anlass staatliche Organe und die Presse von Kritikern zu säubern und die Gewalt gegen missliebige Bevölkerungsgruppen zu intensivieren.

Der Antikriegstag mahnt: Krieg und Gewalt ziehen weitere Kriege und Terror nach sich. Deshalb Kriege beenden, Spannungen abbauen und Konflikte friedlich lösen. Daran muss sich jede Regierung messen lassen – auch und vor allem die Bundesregierung. Mit einer auf Frieden und Ausgleich bedachten Politik sind weder Militärinterventionen noch die zunehmende Werbung der Bundeswehr in Schulen, Arbeitsagenturen usw. vereinbar. Stattdessen fordern wir mehr Investitionen in Soziales und Bildung.

Wir treten Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und weiteren Feindbildern entschieden entgegen:

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Aktivitäten am Antikriegstag 2016:

  • Nürnberger Friedensforum und DGB Mittelfranken, 15 – 18 Uhr, Lorenzkirche, Informationen und Mitmachaktion
  • Jugendbündnis, ab 18 Uhr, Kundgebung, Weißer Turm, Tote fallen nicht vom Himmel und Kriege wachsen nicht auf Bäumen
  • di Mittelfranken, 18 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Raum Burgblick, Außenpolitik muss Friedenspolitik sein, Vortrag: Dr. Erhard Crome

 

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