Home / Ostermarsch / Ostermarsch 2016

Ostermarsch 2016

PDFladen

Wir stimmen gegen Krieg

Samstag, 26.März:

Erlangen

12:00 Uhr Kundgebung am Hugenottenplatz mit Prof. Werner Ruf, Kassel, und Roland Nivet,
Mouvement de la Paix, Frankreich
Demonstration zum Langemarkplatz
13:00 Uhr Abschlusskundgebung mit Vertretern der IG Metall Jugend und der
Studierendenvertretung

Ansbach     „Abzug jetzt! Damit wir uns nicht länger mitschuldig machen“

13:30 Uhr Warmup vor der US-Kasrne Katterbach
15:00 Uhr Kundgebung Martin-Luther-Platz anschließend Ostermarsch durch die Ansbacher Innenstadt

Montag, 28. März 2016:

Fürth

12:45 Uhr Hiroshima Denkmal im Stadtpark (Nürnberger Str.,  Nähe Auferstehungskirche)  danach mit der U-Bahn nach Nürnberg

Nürnberg Nord-Ost

13:15 Uhr Olof-Palme-Platz, Auftaktkundgebung
14:00 Uhr Abmarsch zur Lorenzkirche

Nürnberg Süd

14:00 Uhr Kopernikusplatz, Auftaktkundgebung im Anschluss Abmarsch zur Lorenzkirche
15:00 Uhr Abschlusskundgebung vor der Lorenzkirche

Nürnberg

15: 00 Uhr Abschlusskundgebung vor der Lorenzkirche

 

Redebeiträge:

  • Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung
  • Anna Beltinger, Nürnberger Friedensforum
  • Grußwort: Roland Nivet, Mouvement de la paix de Rennes
  • Kulturprogramm mit 4LC – Four Lucky Charms

 

Anschließend, ca. 16.30 Uhr: Friedensgebet St. Lorenz

V.i.S.d.P: Ewald Ziegler, Okenstraße 22, 90443 Nürnberg – www.friedensforum-nuernberg.de

Spenden auf Ewald Ziegler Sonderkonto Postbank Essen, Kennwort Ostermarschanzeige,

IBAN DE60360100430695292437; BIC:PBNKDEFF

Auf zum Ostermarsch am Ostermontag in Nürnberg, den 28. März 2016

Wir stimmen gegen Krieg

Es gibt jede Menge gute Gründe um auf die Straße zu gehen. In der Ukraine hält der Waffenstillstand mehr schlecht als recht. In der Türkei werden kurdische Gebiete pogromartig verwüstet. Die Bundesregierung schweigt zur gewaltsamen Unterdrückung der Kurden und anderer Oppositioneller, weil Erdoğan im Gegenzug Flüchtlinge aufhalten soll. Die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen werden modernisiert. Die Bundeswehr feiert ihr 60-jähriges Bestehen mit einer großen Werbeoffensive um junge Menschen zu gewinnen. Bis 2030 sollen 130 Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung ausgegeben werden. Gleichzeitig fehlen überall Gelder für Bildung und Soziales. Und dann gibt es noch einen Punkt mit besonderer Brisanz:

Krieg in Syrien

Der Bundestag hat im Dezember 2015 beschlossen die Bundeswehr in Syrien einzusetzen. Diese Kriegsbeteiligung ist grundgesetz- und völkerrechtswidrig. Der „Krieg gegen den Terror“, angefangen in Afghanistan, hat nur neuen Terror hervorgebracht. Deutschland ist nun eine von unzähligen Kriegsparteien im Syrienkrieg. Keinem Staat geht es dabei um Schutz der Menschenrechte, sondern um Sicherung seiner Interessen in der Region. Seit langem werden deutsche Waffen in großem Umfang in die Region exportiert. Der Einsatz dieser Waffen zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen. Betroffen ist vor allem die Bevölkerung Syriens. Für viele Menschen ist Flucht der einzige Ausweg. Solange dieser Krieg anhält, solange werden Menschen davor flüchten: Über Zäune, Mauern und Meere. Bis in Syrien Frieden herrscht, werden viele weitere in diesem Krieg und auf der Flucht vor ihm sterben.

Deshalb fordern wir:

NEIN zu deutschem Militär in Syrien!

JA zu politischen Lösungen!

Wir fordern von der Bundesregierung:

  • Den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Syrien und der Türkei.
  • Beendigung der deutschen Unterstützung für Erdoğans Krieg gegen die Kurden.
  • Stopp aller Waffenlieferungen einschließlich Lizenzen.
  • Humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarstaaten.
  • Auf ihre regionalen Verbündeten, besonders die Türkei, Saudi Arabien und Katar, Druck auszuüben, damit diese jegliche Unterstützung des IS und anderer Terrororganisationen einstellen.
  • Sich für einen Waffenstillstand als Voraussetzung einer politischen Lösung einzusetzen: Die Menschen in Syrien müssen selbst über ihre Zukunft bestimmen können.

Deshalb demonstrieren wir beim Ostermarsch am 28. März gemeinsam für Frieden und eine Welt ohne Gewalt und Ausbeutung.

Top