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Mahnwache am 15.10.2015 16 Uhr vor der Lorenzkirche aus Anlass der Bombenanschläge auf die landesweite Friedensdemo am 10.10.2015 in Ankara

Die Waffen nieder in der Türkei! Friedensprozess wieder aufnehmen!            Mahnwache-Okt-15-Türkei Flugblatt downloaden

Am letzten Samstag hat ein Bombenanschlag auf eine türkeiweite Friedensdemo in Ankara viele Tote und Verwundete gefordert. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer und den Verwundeten.

Dieser Anschlag auf eine Demo für Frieden und Völkerverständigung ist ein weiteres trauriges Ergebnis einer Politik der Hetze und Gewalt.

Begonnen hat die aktuelle Entwicklung in der Türkei als Präsident Erdogan einseitig den Friedensprozess mit der PKK beendet hat. Seitdem bombardiert die türkische Luftwaffe unter dem Vorwand der „Terrorbekämpfung“ vor allem kurdische Städte in Syrien und im Irak. In der Türkei selbst begann eine Hetzjagd gegen Kurden und Oppositionelle.

Wie nicht zuletzt der Bombenanschlag vom letzten Samstag zeigt droht durch Erdogans Politik ein Bürgerkrieg, der dann auf die Nachbar-staaten Syrien und Irak übergreift. Weitere Flüchtlingsströme wären die Folge.

Erdogan verursacht mit dieser kriegerischen Politik eine nationalistische Hetze und Pogromstimmung. So hofft er sich als Garant der Stabilität präsentieren und nach den Wahlen allein regieren zu können.

Wir unterstützen alle Menschen in der Türkei und alle türkischen und kurdischen Menschen in Deutschland, die sich für Frieden und Völkerverständigung einsetzen.

Die Bundesregierung muss vom Nato-Partner Türkei verlangen, dass

  • diese militärischen Operationen gegen die eigene Bevölkerung sofort beendet werden und ein Waffenstillstand mit der kurdischen Organisation PKK vereinbart wird;
  • alle Angriffe auf Kurden und Oppositionelle eingestellt werden.

Von der Bundesregierung fordern wir, das Verbot der PKK aufzuheben, keine weiteren Waffen in die Türkei zu exportieren und nicht zuzulassen, dass rechte, nationalistische und rassistische Organisationen Erdogans Politik der Hetze nach Deutschland tragen.

Spenden für die weitere Arbeit erbeten unter: Ewald Ziegler, Postbank Essen

IBAN: DE60 3601 0043 0695 2924 37; BIC: PBNKDEFF

www.friedensforum-nuernberg.de

V.S.P. Ewald Ziegler, Okenstr. 22, 90443 Nbg

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