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Rundbrief vom 14.3.2015

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Ostermarsch2015

Aufruf zum Ostermarsch am Ostermontag, den 06. April 2015 in Nürnberg

Sag` Nein zum Krieg!

1945 nach dem Ende des Krieges und der Befreiung vom Faschismus gab es eine breite Grundstimmung: Es soll nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgehen. Heute, nach 70 Jahren, fordert Bundespräsident Gauck im Einklang mit führenden Politikern: Deutschland muss in der Welt mehr Verantwortung übernehmen. Im Klartext heißt das: Deutschland soll bereit sein, je nach Interessenlage, überall in die Welt Militär zu schicken.
Kein neuer Kalter Krieg – den Ukraine-Konflikt friedlich lösen Am 22. Februar 2014 jagten bewaffnete Gruppen die ukrainische Regierung davon. USA und EU erkannten die neue Putschregierung, unter Beteiligung von Faschisten, sofort an. Ein Grund dafür ist, den wirtschaftlichen Einfluss Russlands zurück zu drängen und die Ukraine unter den eigenen Einfluss zu bringen. Gleichzeitig fürchtet Russland eine Ausdehnung der NATO an seine Grenzen. In der Ukraine selbst begannen sofort Gewaltexzesse gegen Linke und andere Oppositionelle. Die Autonomiebestrebungen im Osten des Landes eskalierten zu einem Krieg zwischen der Regierungsarmee und den Aufständischen. Dabei werden gezielt zivile Einrichtungen zerstört. Konfrontation, Einmischung und Sanktionen beenden! Die Waffen nieder!
Dem Terrorismus den Boden entziehen Die kurdische Stadt Kobane ist zum Symbol gegen den IS-Terror geworden. Dabei wurde den Bewohnern lange Zeit sogar jegliche humanitäre Hilfe verweigert, obwohl Täter und Opfer von Anfang an klar zu erkennen waren. Die Kriege in Syrien und im Irak haben terroristische Organisationen wie den Islamischen Staat gefördert und stark gemacht, mit Unterstützung durch Verbündete des Westens, so Saudi-Arabien, Katar, Türkei u.a. Hier gilt es anzusetzen: Geld und Waffennachschub müssen sofort gestoppt werden.
Kriegseinsätze beenden – zivile Konfliktlösungen stärken Ein Blick nach Afghanistan, Irak oder Libyen zeigt überdeutlich: Die offiziell angegebenen Ziele wie Stabilität und eine bessere Zukunft für die Menschen, besonders für die Frauen, sind nur vorgeschoben. Die tatsächlichen Ziele sind der Zugang zu Rohstoffen und der Schutz der Transportwege. Ergebnis von Kriegseinsätzen und Waffenlieferungen sind Tausende von Toten, überwiegend Zivilisten, und Ströme von Flüchtlingen, die dem Horror entkommen wollen.
Abrüstung statt neuer Waffen – Kein Werben für`s Sterben Obwohl angeblich für Soziales und Bildung immer das Geld fehlt wird die Bundeswehr, unter dem Deckmantel der Bündnisverpflichtung, für mehr Kriegsbeteiligungen auf- und umgerüstet. Der Bevölkerung soll das mit Berichten über große Ausrüstungsmängel bei der Armee schmackhaft gemacht werden. Der Werbeetat der Bundeswehr wird aufgestockt für mehr soldatischen Nachwuchs und gegen Antikriegsstimmung in der Bevölkerung. Die von der Militarisierung in unserer Region besonders betroffenen Menschen aus Westmittelfranken und Oberpfalz fordern mit Nachdruck den Abzug der US Army aus allen Standorten.
Wir fordern Frieden für eine zukunftsfähige Welt. Das schaffen wir nur gemeinsam.
Sag´ Nein zum Krieg! Raus zum Ostermarsch am Ostermontag, den 06. April 2015! Bringe Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunde mit!
Stand: 02.02.2015

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